Residenz Hilpoltstein

Katholische Stadtpfarrkirchen

Das ehemalige Residenzschloss des Pfalzgrafen Johann Friedrich wurde 1618 errichtet und mit wertvollen Stuckdecken ausgestattet. Heute beherbergt das Wohnhaus das Amt für Kultur und Tourismus und die Stadtbücherei der Stadt Hilpoltstein. In einem weiteren Trakt ist das Finanzamt untergebracht.

1618 errichtete der junge Pfalzgraf Johann Friedrich neben der Kirche eine kleine, aber prächtige Residenz. Der Kalkschneider Heinrich Kuhn aus Weikersheim schuf dort wunderschöne Stuckdecken mit Motiven aus der Astrologie und der antiken Mythologie.

Ein Jahr nach der Erbauung, im Jahr 1619, kam der zweigeschossige Saaltrakt hinzu, den die Neuburger Pfalzgrafen aus Sandstein bauen ließen. Pfalzgraf Johann Friedrich ließ den Kanzlei- und Festsaaltrakt 1619 bis 1624 errichten. Ein Umbau erfolgte dann 1818/19.

Heute steht noch das Hauptgebäude, das in den Jahren 2009 bis 2012 aufwändig saniert wurde. Dabei befreite man die Stuckdecken von einer dicken Farbschicht, so dass sie jetzt wieder in prächtigem Glanz erstrahlen. Nach Abschluss der Arbeiten zogen das Amt für Kultur und Tourismus mit der Tourist-Information und der Volkshochschule ein. Im ersten Obergeschoss hat die Stadtbücherei neue Räume bezogen.

Einst wurden im Festsaalgebäude rauschende Feste gefeiert, heute bearbeiten Finanzbeamte dort unsere Steuererklärungen.

Das ehemalige Remisengebäude mit dem fürstlichen Pferdestall sowie den Gäste- und Bedienstetenflügel wurde spätestens beim Bau des Rentamts (Finanzamts) abgebrochen.*

* aus "Das untere Schloss" von Manfred Seitz, Heimatkundliche Streifzüge, Heft 27

Die Residenz Hilpoltstein

Residenz Hilpoltstein

mit kunstvollen Stuckdecken der Renaissance

Heiraten in der Residenz oder Burg Hilpoltstein

Heiraten

in der Residenz oder auf der Burg Hilpoltstein

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