1b AURACHTAL-REZATTAL-TOUR 79.5 km 720 hm

Sternenradweg 1b

Hilpoltstein - Roth - Veitsaurach - Windsbach - Spalt- Georgensgmünd - Hilpoltstein

Start: Bahnhof Hilpoltstein

Wir fahren die Bahnhofsstraße nach Westen Orts auswärts in Richtung Hofstetten.

Gleich nach der Seitzenmühle biegen wir nach rechts Richtung Paulusmühle ab.

Auf dem asphaltierten Weg fahren wir im Wald ca. 250 m;

dann geht es auf einen befestigten Waldweg gerade aus bis Eckersmühlen.

Die Route führt immer geradeaus, bis wir nach der Ortschaft jenseits der Bahnlinie das Hinweisschild „Historischer Eisenhammer“ (Anhang 1) entdecken.  Im gleichnamigen Museum rentiert sich der Besuch für Technik-Interessierte.

Die Route führt weiter entlang der Bahnlinie bis kurz vor Hofstetten (bei Roth).

Hier biegen wir 100 m nach dem großen Holzbetrieb, der jenseits der Bahnlinie liegt, nach links Richtung Belmbrach auf den asphaltierten Weg in westliche Richtung ab. 

Mitten im Ort geht es dann rechts über den Radweg „Gengsbuck“ Richtung Roth weiter.

Wer in Roth Schloss Ratibor, Industriemuseum, Schwimmbad, Eisdiele, Biergarten oder den Spielplatz an den Rothmühlpassagen aufsuchen will, muss sich nun rechts/nördlich in Richtung Innenstadt orientieren. 

 Ansonsten bleiben wir auf dem straßenbegleitenden Radweg der Belmbracher Straße.

Wir fahren zunächst über den „Westring“ geradeaus weiter, bis wir nach der Rednitzbrücke rechts/(Nord) Richtung „Bahnhof“ abbiegen.

(Hier trennen sich Route 1a und 1b,c)

Wer mit der Gredl-Bahn nach Roth gefahren ist, kann die Tour-Variante 1b oder c ganz abfahren, oder nur bis Georgensgmünd radeln und von dort aus mit der Bahn nach Hilpoltstein zurückfahren.

Wir fahren jetzt auf dem Radweg „Sandachse Bayern“.

Vorbei am Bahnhof Roth und Kino biegen wir nach rechts in die Abenberger Straße ein um nach 70 m scharf links in die Büchenbacher Straße abzubiegen.  

Nach der Eisenbahnunterführung radeln wir bis Büchenbach.

An der Ampel halb rechts führt die Ortsstraße am Rathaus vorbei.

Hier verlassen wir nun die „Sandachse Franken“. Wir fahren geradeaus in die Schwabacher Straße, um nach 250 m links in den Kühedorfer Weg einzufahren und folgen dem Radweg bis nach Kühedorf. 

 Am Landgasthof zum Heidenberg geht es halb links bis Veitsaurach immer in westliche Richtung durch das idyllische Aurachtal auf wenig befahrenen Straßen und straßenbegleitenden Radwegen: Schopfhof, Götzenreuth, Neumühle, (auf Radweg „Heidenberg – Schwabachtal) Mildach sind die Dörfer, die wir bis Barthelmesaurach passieren. 

Unsere Route quert die Nördlinger Straße Richtung Rudelsdorf; wer aber noch einen Abstecher in den Ort (Evangelisch-lutherische Kirche, Gasthäuser, Brücke mit Furt) machen will kann Richtung Kapsdorf abbiegen und nach 150 m über eine historische Brücke bzw. für mutige Mountainbiker durch eine echte Straßenfurt die Aurach queren und zurück auf die Strecke fahren.

Wer jedoch richtig abkürzen will, kann an dieser Stelle über Kapsdorf (Spielplatz; Biergarten) direkt auf dem ausgeschilderten, meist straßenbegleitenden Radweg entlang der B466 nach Wassermungenau fahren.

Unser Routenvorschlag: über Rudelsdorf erreichen wir im Landkreis Ansbach Veitsaurach.

In der Ortsmitte biegen wir links Richtung Sportgelände/Kettersbach ab.

Noch vor dem Ortsende-Schild am Sportplatz fahren wir rechts Richtung Suddersdorf. Wir stoßen hier auf den ausgeschilderten Radweg „Klöster, Kirchen und Kartoffeln“, der uns nach Windsbach führt.

In Suddersdorf links, nach Suddersdorf nochmals links, kreuzen wir eine Ortsverbindungsstraße.

An einer Feldscheune geht es rechts, später noch einmal rechts Richtung Moosbach.

Durch den Ort am Ortsende links kommen wir direkt auf den Marktplatz von Windsbach.

Am unteren Torturm geht es links, über das Waldstrandbad, hier gibt es die Möglichkeit zu baden oder in einem Biergarten einzukehren.

Entlang dem traumhaft schönen Talgrund der Fränkischen Rezat geht es weiter nach Wassermungenau.  

Hier fahren wir rechts auf die B466 (für Kinder am besten auf dem gegenüberliegenden Gehsteig).

Kurz vor der Rezatbrücke biegen wir links in den Weg „Am Altbach“ ab.

Hier passieren wir einen Lehrpfad für Trinkwassergewinnung.

Nach dem Wald einmal kurz rechts, erreichen wir die Pflugsmühle. Sie bietet eine Gastronomie und Aktivitäten zur Einkehr. Swinggolf, die Buggybahn und eine Minigolfanlage sorgen für Abwechslung während der Radtour.

Gleich nach dem Biergarten links, bei einem stilisierten Hochrad, biegen wir auf den „Burgen und Schlösser-Wanderweg“ ein. Nach dem Minigolfplatz geht’s rechts Richtung Spalt.

Vorbei an Wernfels müssen wir eine 100 m lange schlechte Wegstrecke passieren.

Dann geht es aber durch eine schöne Gärtnerei vorbei an herrlichen Hopfengärten nach Spalt.

Dort queren wir eine Ortsstraße und fahren über die Radbrücke durch den Ort. 

 Am Turmfrisör gegenüber dem Gasthof Bayerischer Hof (hier besonders zu empfehlen: Albrecht-Achilles-Schnitzel) fahren wir gerade aus Richtung Brombachsee, um dann nach 70 m links in den Planetenradweg Richtung Georgensgmünd abzubiegen. Hier sind die Planeten unseres Sonnensystems mit maßstabsgerechtem Abstand zur Sonne aufgereiht. Diesem Radweg folgen wir, vorbei an der Pater-Klaus-Kapelle, einem Baggersee und einer Radcross-Strecke bis zum Ausgangspunkt dieses Weges, der Sonne.

Achtung: In Georgensgmünd biegt der Planetenweg kurz vor dem Ende des Radweges (großes Eingangstor) in ein Wohngebiet ein. 

Wer aber mit dem Zug zurück nach Hilpoltstein will, fährt gerade durch das Tor zum Bahnhof.

Nach der Sonne queren wir die Ortsstraße und fahren weiter Richtung Roth. Wir passieren ein gut erhaltenes Wasserrad an der Rezat, unterqueren die Staatsstraße und kommen an einer Furt und einem herrlichen Spielplatz vorbei, bevor wir die Eisenbahnbrücke unterfahren.

Jetzt links und 210 m nach Norden Richtung Gmünder Skulpturenweg.

Hier, an einem Gewerbebetrieb, zweigt der Petersgmünder Jägersteig, unsere Route, nach rechts ab.

Auf dem Jägersteig geht’s nach Petersgmünd. Zentral ist die Kirche St. Peter gelegen. 

 Auf der gemütlichen Bank vor der Kirche findet man Ruhe, während der Spielplatz daneben für die Kinder Abwechslung verspricht.

Ein kleiner Abstecher an den im Norden gelegenen Petersgmünder Weiher über die Ortsstraße „Weite Wiese“ ist bei Badewetter durchaus zu empfehlen.

Von der Kirche aus führt unsere Route nun 150 m den Wernsbacher Weg bergauf, dann rechts über die „Flurstütze" zur Kreisstraße.

Von dort aus führt uns ein Radweg entlang der Kreisstraße nach Mauk.

Nach der Querung der Bundesstraße durchfahren wir den Ort Mauk Richtung Altenheideck.

120 m nach dem Ortsende-Schild von Mauk folgen wir nicht der Straße, sondern biegen in einen Feldweg Richtung Laffenau ein.

Auf diesem Weg könnten wir immer geradeaus nach Laffenau kommen.

Es empfiehlt sich aber, 300 m nach Einfahrt in den Wald den Waldweg nach rechts/Südost zu folgen.

Hierbei durchqueren wir nämlich einen der schönsten Kiefernwälder im Landkreis. Alteingesessene behaupten, dass Rumpelstilzchen diesen Zauberwald verhext hätte, weil es das Kind der Königin nicht bekommen hätte.

Förster wissen aber, dass von vielen Jahrzehnten Kiefernwickler und Posthornwickler den Wald befallen hatten und Schuld am unnormalen Wachstum der Bäume waren. 

Folgen wir den Weg weiter, führt er vorbei am ehemaligen NATO-Munitionsdepot in der Nähe des Depot-Tores auf die asphaltierte Zufahrtsstraße. Nach 400 m geht es scharf links weiter am Depotzahn entlang 1 km weit zurück zum eigentlichen Radweg nach Laffenau in den wir rechts/Ost einbiegen.

In Laffenau laden ein gutbürgerliches Gasthaus oder ein Spielplatz (am Ortsende) zur Rast ein.

An einer markanten Rechtsbiegung der Ortsstraße verlassen wir diese und fahren geradeaus auf einen Flurweg Richtung Hilpoltstein (nicht ausgeschildert).

Am ersten Weiher im Wald mündet unsere Tour in den Fränkischen-Seenland-Radweg. Dieser Weg führt zurück zum Hilpoltsteiner Bahnhof.

1100 m nach dem Weiher verlassen wir diesen Weg aber nochmals scharf rechts, um der Fuchsmühle noch einen Besuch abzustatten. Landschaft, Wildgehege und Biergarten sind es wert.

30 m nach der Fuchsmühle nach links/Ost abbiegen und wir kommen direkt nach Hofstetten, wo wir im Ort nochmal nach links ins Tal der kleinen Roth geführt werden.

Wir passieren jetzt die 3 Wahrzeichen dieses Ortes: Scheune Kirche und Mühle.

Am Ortsende finden wir noch einen Rast- und Spielplatz.

Abschließend führt uns der Fränkische-Seenland-Radweg zurück zu unserem Ausgangspunkt, dem Bahnhof Hilpoltstein.

Kurz-Info

Gesamtlänge: 79.5 km

Fahrzeit ca.: 4 Stunden

Charakter
  • mit mäßigen Steigungen (hügelig)
Verkehrsbelastung
  • überwiegend auf eigener Trasse, abseits des motorisierten Verkehrs
  • teilweise auf wenig befahrenen Nebenstraßen
Fahrbahndecke
  • gute Fahrbahndecke (Asphalt und gute wassergebundene Fahrbahnoberflächen)
  • zum Teil Wirtschafts- und Forstwege mit teilweise grober Fahrbahndecke bzw. Wiesenwegen

GPS-Daten

GPX - Datei

Weitere Informationen:

Stadt Hilpoltstein, Amt für Kultur und Tourismus
Kirchenstraße 1
91161 Hilpoltstein
Tel.: 09174 978-505
Fax: 09174 978-519
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