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Feuerbrand Bakterium – empfohlene Vorgehensweisen und Maßnahmen

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Feuchtwarmes Klima begünstigt aktuell Etablierung und Verbreitung des Feuerbrand-Bakteriums. Besondere Vorsicht beim Schnitt betroffener Gehölzer

Durch das feuchtwarme Klima der vergangenen Tage wird die Etablierung und Verbreitung des Feuerbrand Bakteriums weiter begünstigt. Daher ist besondere Vorsicht bei Schnittmaßnahmen von betroffenen Gehölzen geboten.

Vorkommen und Schadbild:

  • Betroffen sind primär Kernobstgehölze wie Birne, Quitte und Apfel wie auch verschiedene Ziersträucher (Weißdorn, Feuerdorn, Zierquitte, Felsenbirne)
  • Die Infektion zeigt sich als erstes durch Welken der Blüte und durch ein Zurücktrocknen der Triebspitzen.
  • Dieser Prozess schreitet weiter voran Richtung Stammbasis. Das abgestorbene Laub- und Blütenmaterial verbleibt welkt am Baum.
  • Die Abschottungszone vom gesunden zum erkrankten Holz ist fließend und färbt sich rotbraun.
  • Bei starker Infektion kommt es zur Bildung von Bakterienschleim an den betroffenen stellen.

Unter diesem Link finden Sie ein Merkblatt der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LFL) mit einer detaillierten Beschreibung.

Maßnahmen:

  • Als Sofortmaßnahme wird bei Kernobst der Rückschnitt der betroffenen Pflanzenteile bis weit ins gesunde Holz empfohlen.
  • Bei betroffenen Sträuchern sollte ein umgehender Stockschnitt erfolgen.
  • Die Entsorgung des Schnittgutes läuft verschlossen über die örtliche Müllverbrennung (vgl. Buchsbaumzünsler).
  • Das Schnittwerkzeug muss nach gebrauch gründlich gereinigt und desinfiziert werden (Spiritus)
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