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Achim Weinberg – Beate Baberske „LEBEN UND LINIEN“

Datum: Freitag 13.01.23 - Freitag 17.03.23

Zeit: 09:00 bis 13:00 Uhr
Mo bis Fr

Auch für Kinder bis 12 Jahre geeignet

„Staunend nähert sich Achim Weinberg der Natur. „Spiritualität kann man in allem finden“ sagt er. Die Pflanzen dienen ihm als Medium, um das Wunder des Lebens zu erforschen.“ (Galeristin Sylvia Peter, Forum Botanische Kunst)

Der 1969 in Roth geborene Künstler und Grafiker Achim Weinberg zeigt in der Residenz fotografische Werke der letzten 10 Jahre. Bekannt wurde der Meisterschüler der Klasse Colditz bereits im Studium (Akademie der bildenden Künste in Nürnberg) mit seinen mehrfach prämierten Objekten aus transparenten Kunststoffen. Dabei begann sein künstlerischer Weg mit der Malerei. So ist es kein Zufall, dass die aktuellen Fotografien Weinbergs sehr malerisch anmuten, sie lassen eher an Zeichnungen oder Aquarelle denken. Weinbergs Kunst war bereits in München, Stuttgart, Leipzig und Krakau zu sehen. Im Januar 2022 wurde er zum Künstler der Metropolregion gekürt.

Achim Weinberg lebt seit 1990 in Nürnberg. Dort unterhält er auch sein Grafikbüro und ist zweiter Vorsitzender der Künstlergruppe KREIS e. V. Als Grafiker ist er im Kultur- und Bildungsbereich tätig, so z. B. auch für die Kulturfabrik und die vhs im Landkreis Roth. Er gestaltet leidenschaftlich Bücher und Künstlerkataloge.

„Beate Baberske setzt wenige Mittel ein, ihre Formensprache ist konzentriert. Nicht zu viel, nicht zu wenig. Punktlandungen.“ so fasst es Christiane Lischka-Seitz bei der Ausstellung in der KREISGalerie Nürnberg 2020 zusammen. Baberske ist Mitglied in der Künstlergruppe KREIS e.V.

Die 1973 in Görlitz geborene Künstlerin erforscht die Grenzen von Textil in der Kunst. Dazu wickelt sie Fadenbilder, verbindet Alltagsdinge miteinander, befreit für die „Postkartenrettungskunst“ persönliche Erinnerungen aus staubigen Kisten, ertränkt Stoffe in Farbe und lässt Fäden tanzen. „Schon immer interessieren mich an Textil die Grenzbereiche.“

Beate Baberske gestaltet seit 25 Jahren Textilkunst für Kirchen, so zum Beispiel die raumgreifenden Installationen „Rot“ in der Lorenzkirche Nürnberg und „AN_GE_SICH_T” in der Reformationskirche Berlin. Aktuell erhielt sie den ersten Preis für ihren Entwurf eines Fastentuches für die Jesuitenkirche Heidelberg, das sie gemeinsam mit der Diakoneo Paramentik entwickelte. Es wird am Aschermittwoch, den 23.2.2023 eingeweiht.

In der Residenz Hilpoltstein entführen Textilcollagen in den Mikrokosmos Stoff, „Wicklungen“ untersuchen den spannungsreichen Dialog zwischen Farbe und Faden. Um die Verwandlung geht es bei den „Faltungen“.

Info: 09174 978-503

Eintrittspreise

Eintritt frei

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