Der Seniorenbeirat stellt sich vor
Ziele und Aufgaben
Gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen
Gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen
Der Seniorenbeirat versteht sich als Ansprechpartner und Bindeglied zwischen den älteren Bürgerinnen und Bürgern untereinander und dem Stadtrat. Er nimmt Anregungen, Wünsche und Beschwerden entgegen und regt Maßnahmen zur Optimierung der Situation der älteren Menschen vor Ort an.
Der Seniorenbeirat organisiert Veranstaltungen und Aktivitäten mit dem Ziel, die Teilhabe am kulturellen und gesellschaftlichen Leben der Stadt für alle Altersgruppen zu gewährleisten.
Interessen unabhängig vertreten
Interessen unabhängig vertreten
Der Seniorenbeirat ist ein von Parteien, Kirchen und Verbänden unabhängiges Gremium. In ihm sind Delegierte aller wichtigen Institutionen, Verbände, Vereine, Seniorentreffs und Seniorengruppen sowie Einzelpersonen vertreten, die mit Seniorenarbeit bzw. Seniorenpflege befasst sind. Ständige Mitglieder des Seniorenbeirates sind außerdem der Bürgermeister der Stadt sowie jeweils ein Vertreter Fraktionen im Stadtrat. Dies sind in der aktuellen Periode Ulla Dietzel, Josef Gaukler, Christoph Leikam und Christine Rodarius.
Überregional vertritt der Seniorenbeitrat der Stadt Hilpoltstein die Interessen der Seniorinnen und Senioren in verschiedenen Gremien:
- in der Seniorenvertretung des Landkreises Roth und pflegt damit den Erfahrungsaustausch der Seniorenbeauftragten und Seniorenbeiräte mit dem Seniorenamt im Landratsamt.
- in der Landesseniorenvertretung Bayern und der Bezirksgruppe Mittelfrankens, um entsprechende Anliegen zu koordinieren und auf Landesebene weiter zu tragen.
Vorstand und Ansprechpartnerinnen
Vorstand und Ansprechpartnerinnen
Der Vorstand des Seniorenbeirates setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:
- Petra Möller, 1. Vorsitzende
- Friedhelm Reichelt, 2. Vorsitzender
- Silvia Wittmann, Schriftführerin, Stadt HIP, Kultur und Tourismus
- Josef Gaukler, Mitglied des Stadtrats
- Beisitzer:
- Dr. Johannes Ammon
- Evelyn Bernwieser
- Christa Brunner
- Daniela Schuller
- Renate Reichelt
Aktuelle Themen im Seniorenbeirat
AuF leben - Kooperation zwischen Stadt und TV Hip
AuF leben - Kooperation zwischen Stadt und TV Hip
Hilpoltstein, genauer die Kommune und der TV Hilpoltstein, ist eines von derzeit sechs Tandems, die gemeinsam das vom GKV-Bündnis für Gesundheit geförderte Projekt „Im Alter AKTIV und FIT leben (AuF leben) – Gesundheitsförderung in der Lebenswelt Kommune“ umsetzen. Nun unterzeichneten die Tandempartner ihre gemeinsame Zielvereinbarung.
Übergeordnetes Ziel von AuF leben ist es, ältere Menschen ab 60 Jahren, die bisher nur wenig oder gar keine körperliche Aktivität in ihrem Leben hatten, in Bewegung zu bringen. Durch an ihre Bedürfnisse angepasste Angebote soll ihnen der Einstieg in ein bewegte(re)s Leben erleichtert und Freude an Bewegung vermittelt werden. Dazu arbeiten in Hilpoltstein Stadt, TV und Seniorenbeirat eng zusammen.
Neben der Einrichtung niedrigschwelliger Bewegungsangebote fokussiert AuF leben auch die Verbesserung der Bewegungsverhältnisse innerhalb der Kommune. Durch die Kombination dieser Ansätze soll dem Bewegungsmangel älterer Menschen nachhaltig entgegengewirkt und ein maßgeblicher Beitrag zur Gesundheitsförderung geleistet werden. In Hilpoltstein basiert das Projekt auf einer engen Zusammenarbeit von Kommune und TV Hilpoltstein als regionalem Turn- und Sportverein. Ziel ist der Auf- bzw. Ausbau eines kommunalen Netzwerkes mit relevanten Partnern. Nur gemeinsam kann es gelingen, dass Menschen gesund älter werden und noch lange selbstbestimmt in ihrem vertrauten Umfeld leben können.
Gemeinsam haben Stadt und Verein das Vorgehen in ihrer Kommune besprochen und konkrete Ziele und Maßnahmen geplant, die sie in den kommenden Monaten und Jahren umsetzen möchten. Diese sind nun in einer Zielvereinbarung zusammengefasst worden, die das Tandem, vertreten durch Bürgermeister Markus Mahl und Vereinsvorsitzende Elke Stöhr, am 14. Dezember, offiziell unterzeichnete.
Für die nachfolgende Umsetzungsphase erhält das Tandem eine Anschubfinanzierung aus Mitteln des GKV-Bündnisses für Gesundheit und wird während der gesamten Laufzeit durch seine AuF-Beraterin begleitet und unterstützt. Die besprochenen Maßnahmen umfassen unter anderem die Installation von Sitzbänken an strategischen Standorten, etwa um Pausen während Spaziergängen zu ermöglichen, sowie die Montage von anleitenden Bewegungsschildern speziell für die Zielgruppe. Auch ein Senioren-Aktionstag gehört dazu. Dieser findet am Samstag, 16.03.2024, in der Residenz Hilpoltstein statt. An diesem Tag können Seniorinnen und Senioren verschiedene Angebote ausprobieren und für sich entdecken. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Einfach vorbeikommen und dabei sein, ist die Devise.
Die neu geschaffenen Strukturen können im weiteren Projektverlauf u.a. von einer neu eingerichteten Spaziergehgruppe des TV Hilpoltstein genutzt werde. Ziel ist es, dass das Thema „Bewegungsförderung für ältere Menschen“ langfristig und nachhaltig in den kommunalen Strukturen der mittelfränkischen Stadt sowie den Vereinsstrukturen verankert wird.
Städtebauliches Entwicklungskonzept der Stadt Hilpoltstein
Städtebauliches Entwicklungskonzept der Stadt Hilpoltstein
Hierzu konnte der Seniorenbeirat Vorschläge einbringen und Ideen erarbeiten z.B. zu Verbesserungen im innerstädtischen Straßenverkehr, zur Erreichbarkeit von Arztpraxen, Apotheken und Therapiezentren für Gehbehinderte; Straßenübergänge, Sitzbänke, Einkaufszentren, Kurzzeit- und Tagespflegeplätzen…
Wie gut lässt es sich im Alter in Hilpoltstein leben und wohnen?
Wie gut lässt es sich im Alter in Hilpoltstein leben und wohnen?
Grundlage dafür sind die Ergebnisse der Erhebung im Rahmen des Seniorenpolitischen Gesamtkonzepts im Landkreis Roth, bei der in Hilpoltstein eine Vollerhebung und Befragung aller älteren Bürger ab dem 63. Lebensjahr durchgeführt wurde.
Mobilität und Öffentlicher Nahverkehr
Mobilität und Öffentlicher Nahverkehr
Wie seniorenfreundlich sind unsere Bahnhöfe im Landkreis (insbesondere der Regionalbahnhof Allersberg) – Anschlusszeiten zu Nahverkehrsverbindungen von Bus und Bahn, Spätheimkehrverbindung nach kulturellen Veranstaltungen z.B. in Nürnberg, Bedienung der Fahrkartenautomaten. Regelmäßig findet dazu als Austauschplattform ein gemeinsamer Runder Tisch mit den Bürgermeistern des südlichen Landkreises, Kreisräten und Vertretern des Landratsamtes statt.
Fahrsicherheitstraining für Pedelec und E-Bikes
Fahrsicherheitstraining für Pedelec und E-Bikes
Pedelecs und E-Bikes erhöhen die Lebensqualität im Alter. Doch es lauern auch Gefahren, auf die der Seniorenbeirat hinweisen möchte. Seit einiger Zeit bietet der Seniorenbeirat regelmäßig ein Fahrsicherheitstrainign für Pedelec- und E-Bike-Fahrer an. Der Besuch einer kostenlosen Theoriestunde ist Vorraussetzung für die Teilnahme am praktischen Training auf dem Verkehrsübungsplatz an der Stadthalle.
Querung der Allersberger Straße
Querung der Allersberger Straße
Die Allersberger Straße in Höhe des Bäckerei-Cafés und die Verlängerung des Gehsteiges Sandsteig/Rosenstraße sind eine Gefahrenzone nicht nur für unsere älteren Mitmenschen. Auf Anregung des Seniorenbeirates und des Arbeitskreises Verkehr regelt nun eine Fußgängerampel den Übergang. Ebenso wurde in der St.-Jakob-Straße ein Fußgängerweg von der Fahrbahn abgetrennt.
Ehrenamt im Ruhestand
Ehrenamt im Ruhestand
Viele noch rüstige Senioren engagieren sich in unserer Gemeinde ehrenamtlich. Wie eine Befragung im Rahmen des Seniorenpolitischen Gesamtkonzepts in Hilpoltstein und den Ortsteilen ergab, zeigte darüber hinaus eine gute Zahl der Befragten Interesse, eine für sie geeignete Tätigkeit zu übernehmen.
Der Seniorenbeirat hat sich dieser Thematik angenommen. In einem ersten Schritt soll der Bedarf ermittelt und daraus Maßnahmen abgeleitet werden, um die an ehrenamtlicher Tätigkeit interessierten Senioren zu gewinnen.
Internet für Seniorinnen und Senioren
Internet für Seniorinnen und Senioren
„Jung und Alt“ im Internet gemeinsam mit Schülern der Realschule Hilpoltstein und einer Lehrkraft, so lautet ein bewährtes Projekt, das in den Interneträumen der Realschule angeboten wird. In eigenen Workshops können zudem Spezialthemen behandelt werden. Das Projekt findet auf beiden Seiten sehr großen Anklang.
Kontakt
Frau Petra Möller, 1. Vorsitzende
Telefonnummer: 09174 3856
E-Mail schreiben

