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Die Stadt empfängt ihre Pfalzgräfin

Burgfest Festzug Fahnenschwinger

Das Burgfest hat seinen historischen Anlass im Einzug der Pfalzgräfin Dorothea Maria in die Stadt Hilpoltstein. Im Jahre 1582 ehelichte Pfalzgraf Ott-Heinrich von Pfalz-Neuburg Dorothea Maria und verschrieb ihr die Herrschaft Hilpoltstein mit den Ämtern Heideck und Allersberg als Wittum.

Schon zwei Jahre nach dem Tode von Ott-Heinrich nahm die 44-jährige Witwe mit ihren drei Töchtern im Jahre 1606 Wohnung in der Burg von Hilpoltstein. Sie wirkte über 30 Jahre segensreich für die Stadt. Beim Einzug wurde die Pfalzgräfin mit ihrem Hofstaat vom Bürgermeister und den Ratsherren unter stürmischem Beifall der Bevölkerung empfangen. Dieses Ereignis war erstmals 1927 Anlass, das „Burgfest” zu feiern. Aus kleinen Anfängen entwickelte sich im Laufe der Zeit ein umfangreiches Programm, in das 1938 das historische Spiel am Marktplatz aufgenommen wurde.

Das Burgfest hat auch heute noch seinen Höhepunkt im Festspiel, das Laienspieler gestalten. Viele Bürgerinnen und Bürger in historischen Kostümen nehmen am Spiel und dem anschließenden Festzug zur Festwiese, die von ebendieser Pfalzgräfin angelegt wurde, teil. Einen besonderen Leckerbissen der klassischen Komödien bilden die Aufführungen in der romantischen Burgruine. Seit 1946 spielen die Hilpoltsteiner Burgspieler auf dieser Naturbühne. Gästen bietet das Fest vielfältige Möglichkeiten des Feierns und Erlebens. Die ganze Stadt zeigt sich im festlichen Gewand und feiert mit ihren Gästen das Burgfest.

Kontakt

Frau Mareike Ibinger
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