6c KELTEN-RÖMER-MEROWINGER-TOUR 94,2km 1259hm

Sternenradweg 6c

Hilpoltstein-Laibstadt-Nennslingen-Titting-Kipfenberg-Kinding-Greding-Häusern–Hilpoltstein

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Wer mit der Bus-Linie 611+614 nach Thalmässing, Greding oder Kinding Bahnhof oder in umgekehrte Richtung auch zurück fahren will, kann die Tourvariante 6a, b und c auch abkürzen.

 

Wir starten am Bahnhof in Hilpoltstein:

Über den Altstadtring folgen wir der Ausschilderung zum Gredl-Radweg und biegen nach der Ampel und Parkplatz rechts in den Gredl-Radweg ein. Auf diesem passieren wir Hofstetten; wir queren die Pyraser Straße und nach der dritten Brücke (an der Kleinkläranlage) biegen wir den Weg links ab.

So erreichen wir den Ort Unterrödel.

Wir fahren halblinks über die Staatsstraße in eine kleine Ortsstraße, biegen am Ende links auf den Weg nach Zell ein. Anschließend folgen wir links dem Weg (an der Lochmühle links-rechts) nach Zell. (Anlage 1)

In Zell radeln wir zunächst auf der Straße ortseinwärts, um dann gleich an der ersten Kreuzung rechts abzubiegen. Nach dem Ort Zell stoßen wir auf eine Staatsstraße: wir queren diese und nehmen den Waldweg; diesem folgen wir, über den Gredlradweg hinweg, den Berg hinauf bis nach Seligenstadt.

Im Ort halten wir uns zwei Mal links, um dann auf einer wenig befahrenen Staatsstraße nach 1,9km, über die Europäische Hauptwasserscheide und nach einem Waldstück, rechts über eine Flurbereinigungsstraße nach Aberzhausen zu gelangen. Die dortige Staatsstraße queren wir nicht, sondern fahren gleich wieder scharf rechts in den Flurbereinigungsweg ein. Nach 650m am Wege-T geht’s links Richtung Laibstadt. Vor Laibstadt queren wir die Staatsstraße, um gleich wieder nach rechts auf dem Feldweg parallel zur Straße in den Ort einzufahren (Anlage 2). Nach der Kirche rechts, und wieder links, queren wir halb links die Staatsstraße und folgen der Ausschilderung Richtung Sportplatz. Hier treffen wir auf den Heidecker Geschichtsweg. Nach dem Fußballplatz fahren wir rechts und schließlich wieder links zur Laibstädter Keltenschanze hoch, werden über das Lagerleben der Kelten informiert und genießen den weiten Ausblick auf die mittelfränkische Landschaft.

Jetzt beginnt der sportlichste Teil unserer Route: An der Keltenschanze biegen wir zunächst  links und nach 450m wieder rechts ab um den Juraaufstieg zu erradeln. (Umweg auf der Straße ist möglich, aber ebenso fordernd!) Im Wald angekommen halten wir uns beim ersten Abzweig zunächst halblinks, um dann wiederum bei der zweiten Wegegabel halbrechts den „Heuweg“ den Berg hinauf zu radeln. (Schieben kann an dieser Stelle angebracht sein, um Kraft zu sparen!)

Oben angekommen werden wir aber dann durch eine herrliche Route durch das Tal der Anlauter für unsere Anstrengung entschädigt: Nach dem Wald geht es links über einen asphaltierten Weg zu einer Straße, auf die wir links einbiegen. Nach 300m rechts und gleich wieder rechts, nach weiteren 800m wieder links auf eine Kreisstraße, erreichen wir in 550m der ausgeschilderten Radweg nach Nennslingen. Eine Schautafel informiert uns über die Geschichte der in der Nähe liegenden Syburg (Privatbesitz/Anlage3).

Jetzt folgen wir dem Radweg nach Nennslingen(Anlage 4). (Nach 450m links; am schönen Spiel- und Rastplatz links!) Vor Nennslingen biegen wir links an der Hochspannungsleitung in die Ringstraße und gleich wieder rechts über die Kellergasse Richtung Marktplatz ein (dadurch sparen wir uns eine Steigung). Ab dem Marktplatz ist der Radweg Richtung Titting (Anlautertal) gut ausgeschildert.

In Gersdorf wird der Weg auf die wenig befahrene Straße geführt. Am Ortsende finden wir ein Naturschwimmbad. Hier oder kurz darauf  am Bechthaler Weiher lohnt an warmen Tagen ein Sprung ins kühle Nass. Nach Gersdorf bleiben wir auf der Straße (abweichend von der Ausschilderung), sparen uns damit einen Anstieg und biegen dann kurz vor Bechthal links wieder in den Anlauter-Radweg ein, fahren am Bechthaler Weiher (Baden möglich) mit der schönen Burgruine vorbei über Bürg (nach Bürg rechts) der Ausschilderung folgend nach Titting (Anlage 5). Dort stoßen wir auf die Gutmannbrauerei und verschiedene Möglichkeiten für eine gute Brotzeit.

(Wer jetzt den einfacheren Weg nach Kinding fahren will, fährt den Anlautertal-Radweg über Emsing und Enkering weiter, vorbei an  schönen Einkehrmöglichkeiten, und stößt nach der Autobahnunterführung bei Kinding wieder auf unsere Route.  )

Auf der sportlichen Route fahren jetzt zum Limesradweg: Vor der Kirche biegen wir rechts ab, um kurz auf die Marktstraße nach rechts einzufahren, gleich wieder links in den Weg „Am Klingel“ und gleich wieder rechts auf den ausgeschilderten Radweg nach Erkertshofen den Berg hinauf zu fahren. Einmal kreuzen wir eine Straße, erreichen Erkertshofen über den Tittinger Weg und biegen im Ort auf den „Limes-Radweg“ links ein. Dieser Weg ist ausgeschildert und führt uns auf der Trasse der „Teufelsmauer“ bis ins Altmühltal, vorbei an einigen sehenswerten Bauten, die an die Römerzeit erinnern (Anlage 6).

Die meist ausgeschilderte Wegeführung ist, wie folgt: Nach Erkertshofen geht’s im Wald rechts, an der Antoniuskapelle links, an der Straße links, nach 450m scharf rechts einen Forstweg bergauf, nach 1km rechts und 650m wieder links. So kommen wir nach Hirnstetten, wo wir rechts auf die Limesstraße bis Pfahldorf fahren (der eigentliche Limesradweg biegt einmal von dieser Straße links ab und führt über einen Umweg nach Pfahldorf); vor Pfahldorf links auf die Kreisstraße und am Weiher gleich wieder rechts, radeln wir durch den Ort. Über die Kipfenberger Straße geht’s am Ortsende nochmal auf die Kreisstraße, dann am Wasserhochbehälter rechts in einen Flurbereinigungsweg, nach dem Behälter links und nach dem Wald nochmal links, dann nach 350 m wieder rechts bis Kipfenberg (im steilen Gefällestück besser absteigen!) (Anlage 7). Hier ist eine Rast angesagt.

Die Brücke über die Altmühl ist der Ausgangspunkt für unseren Rückweg. Bis Kinding (Anlage 8) fahren wir auf dem gut ausgeschilderten Altmühl-Radweg. Wir passieren den Bahnhof Kinding. Nach dem Kreisverkehr vor Kinding geht es an einer Tankstelle links in den ausgeschilderten Radweg. Auf diesem fahren wir entlang der Autobahn über Mettendorf nach Greding (Anlage 9). Durch Greding führt der Rückweg geradeaus über Hausen nach Großhöbing auf dem Gredlradweg.

Dort biegen wir auf den nach Freystadt rechts ausgeschilderten Radweg ein und fahren unter Staatsstraße und Autobahn, in einem Waldstück geht’s rechts, nach Untermässing. Nach der Brücke geht es links weiter Richtung Obermässing; dort fahren wir in der Ortsmitte links und gleich wieder rechts in Richtung Karm, ab Ortsende auf einem Radweg, weiter.

Rechts unten, am Flüsschen Schwarzach, entstand unter dem Frankenkönig Pippin d.J. ca. 750 n. Chr. (Merowingerzeit) ein „Königshof“, über dessen Ausgrabung  im Museum „Schwarzes Roß“ in Hilpoltstein einiges zu erfahren ist. Leider ist im freien Gelände von dieser Anlage nicht mehr viel zu erkennen. Die Ausgrabungen zeigten, dass hier in der Regentschaft von Karl dem Großen reger Betrieb geherrscht haben muss.

Nach 1,5km verlassen wir den Radweg und biegen nach rechts Richtung Holzi  ab, fahren den Feldweg zunächst geradeaus vorbei an Holzi, dann links-rechts bis Häusern (Anlage 10).

Die gut bürgerliche Gaststätte Großhauer (die bis auf samstagabends immer mit einer guten Brotzeit und „Essen auf Vorbestellung“ aufwarten kann) lädt zur Rast ca.14km vor dem Ziel ein.

Zurück nach Hilpoltstein fahren wir links an der Kirche vorbei, vor dem Wäldchen rechts wieder auf den Radweg; es geht über Karm (dort links –rechts) nach Meckenhausen. Noch vor Meckenhausen, 100m nach der Einfahrt „Federhof“, geht’s links in einen Flurbereinigungsweg direkt nach Sindersdorf. Dort fahren wir durch den Ort, am Ende rechts auf den Radweg, der uns vorbei am Autorasthof direkt über Solar zurück nach Hilpoltstein bringt. An der 2. Ampel in Hilpoltstein halten wir uns rechts und fahren auf dem Altstadtring Richtung Bahnhof, dem Ausgangspunkt unserer heutigen Tour.

Kurz-Info

Gesamtlänge: 94.2 km

Fahrzeit ca.: 7 Stunden

Charakter
  • schwierig, hohe konditionelle Anforderungen
  • mit deutlichen Steigungen
Verkehrsbelastung
  • überwiegend auf eigener Trasse, abseits des motorisierten Verkehrs
  • teilweise auf wenig befahrenen Nebenstraßen
  • abschnittsweise neben Hauptverkehrsstraßen (straßenbegleitender Radweg)
Fahrbahndecke
  • sehr gute Fahrbahndecke (überwiegend Asphalt)
  • gute Fahrbahndecke (Asphalt und gute wassergebundene Fahrbahnoberflächen)
  • zum Teil Wirtschafts- und Forstwege mit teilweise grober Fahrbahndecke bzw. Wiesenwegen

Weitere Informationen:

Stadt Hilpoltstein, Amt für Kultur und Tourismus
Marktstraße 1
91161 Hilpoltstein
Tel.: 09174 978-505
Fax: 09174 978-519
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