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Stadt Hilpoltstein
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32 Ortsteile
 - Hilpoltstein
Das Stadtgebiet umfasst neben der Kernstadt 32 Ortsteile auf einer Fläche von 89,42 km². Vor den Eingemeindungen ab 1971 waren davon 16 umliegende Orte eigenständig. Jeder Ortsteil hat seine eigene kleine Geschichte. Ob bei Festen oder in den Vereinen, in den Ortsteilen wird die Dorfgemeinschaft auch heute noch gelebt.
Altenhofen
117 Einwohner Vor der Eingemeindung im Jahre 1972 Ortsteil von Heuberg. Erstmals 1314 urkundlich erwähnt.
 - Ortsansicht Altenhofen
Auhof
305 Einwohner Der Auhof - ehemals ein landwirtschaftliches Anwesen - ist heute ein Stadtteil von Hilpoltstein, in dem ca. 360 Menschen mit Behinderungen leben. Die Rummelsberger als Einrichtungsträger machen hier zahlreiche Wohn-, Förder-, Assistenz-, und Betreuungsangebote, die sich an der jeweiligen Ausprägung der Behinderung des Einzelnen orientieren. Zum Auhof gehören ein staatlich anerkanntes Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, dem auch eine Schulvorbereitende Einrichtung und eine Heilpädagogische Tagesstätte angeschlossen sind. Die Auhof-Werkstätten lösen den Anspruch behinderter Menschen auf berufliche Rehabilitation in der Metall- und Holzbearbeitung, in der industriellen Montage und in einer großen Gärtnerei ein. Die hier hergestellten Produkte werden im Auhof-Laden zum Verkauf angeboten. Der Erlebnisbauernhof des Auhofes mit seinem Biergarten und Spielplatz lädt Gäste herzlich ein und freut sich auf Ihren Besuch.
Kontakt Tel.: 09174 991 Fax: 09174 99216 E-Mail schreiben
Weitere Informationen: Zur Homepage (www.auhof-rummelsberg.de) Zur Homepage (www.auhof-werkstaetten.de) Zur Homepage (www.comenius-schule.com)
 - Einrichtung Auhof
Bischofsholz
44 Einwohner seit 01.07.1972 Eingemeindung nach Hilpoltstein Der urkundlich erstmals 1320 erwähnte Weiler Bischofsholz liegt auf der Höhe östlich von Hilpoltstein. Im Jahre 1820 gehörte der Gemeindeteil zu Mörlach und wurde durch Entschließung des königlichen Staatsministeriums der Finanzen vom 19.05.1913 der Steuergemeinde Pierheim zugeteilt. Bischofsholz besaß ein Hirtenhaus und eine Kapelle.
 - Ortsansicht Bischofsholz
Eibach
49 Einwohner seit 01.01.1972 Eingemeindung nach Hilpoltstein Das urkundlich erstmals 1264 erwähnte Dorf Eibach liegt auf der Höhe am Westabfall des Jura südöstlich von Hilpoltstein. Im Jahr 1820 hatte Eibach 10 Wohngebäude mit 35 Einwohnern. Die Grundherrschaft übten das Landgericht Heideck, das Kloster Seligenporten, die Reiche Almosenstiftung Hilpoltstein, das Klaraamt Nürnberg, die Spitalstiftung Freystadt sowie das Rentamt Hilpoltstein mit je einem Anwesen aus.
 - Ortsansicht Eibach
Grauwinkl
112 Einwohner Vor der Eingemeindung im Jahr 1971 Ortsteil von Solar. Erstmals im 14. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Kapelle aus dem Jahre 1727. Schulsprengel Meckenhausen, Pfarrei Jahrsdorf.
 - Ortsansicht Grauwinkel
Hagenbuch
77 Einwohner - bis 31.12.1971: Hagenbuch, Häusern, Holzi.
- 01.01.1972 bis 30.6.1976: Eingemeindung nach Meckenhausen.
- Seit 01.07.1976: Eingemeindung nach Hilpoltstein.
Die katholische Dorfkapelle von 1829 erbaute der Meckenhauser Maurermeister Alois Nißlbeck.
 - Ortsansicht Hagenbuch
Heuberg
208 Einwohner Vor der Eingemeindung zum 01.01.1972: Heuberg, Altenhofen, Auholz, Lochmühle. Der auch "Hegeberch" (d.h. geschützter, umfriedeter) genannte Ort gehörte im Mittelalter zum Reichsgut. Im Wald bei Heuberg finden sich auch Reste einer alten Burganlage. Reizvoll am Rothsee und Main-Donau-Kanal gelegen, wird der Ort heute von der Kirche St. Walburga überragt. Ein Vorgängerbau wurde bereits im 11. Jahrhundert vom Eichstätter Bischof Gundekar geweiht. Der Ortsteil Riedersdorf wurde nach dem 01.01.1972 aus der Gemeinde Lampersdorf herausgelöst und der Stadt Hilpoltstein angegliedert.
 - Ortsansicht Heuberg
Hilpoltstein
7.239 Einwohner Zur Kernstadt Hilpoltstein gehören auch die Knabenmühle, die Lösmühle, die Paulusmühle, die Seitzenmühle, die Stephansmühle und das Weiherhaus.
 - Kernstadt Hilpoltstein
Hofstetten
908 Einwohner Vor der Eingemeindung zum 01.01.1972: Hofstetten, Marquardsholz, Fuchsmühle, Schweizermühle. Im idyllischen Wiesengrund der kleinen Roth gelegen, wird der Ort 1142 erstmals genannt. Als Stiftung für das Kloster Walderbach bei Regensburg ist er über 600 Jahre in dessen Besitz. So erbaute das Kloster im 14. Jahrhundert die gotische Kirche "Mariä Verkündigung" mit einem originellen Altar. Walderbachisch ist auch die Mühle, die Sitz des Richteramtes war. Drittes Wahrzeichen ist heute die 200jährige, aufwendig sanierte Engerling-Scheune.
 - Engerlingscheune und Kirche in Hofstetten
Jahrsdorf
284 Einwohner Vermutlich sehr alter Ort mit Ortsadel Eingemeindung zum 01.01.1972. Urkundlich wird Jahrsdorf (ein vermutlich sehr alter Ort mit Ortsadel) erstmals Ende des 12. Jahrhunderts genannt. Ein nicht unbedeutendes Geschlecht mit vielen Besitzungen um Jahrsdorf, welches auch mit den Herren von Stein - den Burgherren im heutigen Hilpoltstein - in enger Verbindung stand.
Bedeutendes Bauwerk 1523 baute sich Hanns Veit von Jarsdorf in Hilpoltstein ein Haus an der Stadtmauer, welches heute noch zu den bedeutensten Bauwerken der Stadt Hilpoltstein zählt. Die Marienkirche erhielt ihr heutiges Aussehen durch mehrjährigen Umbau nach Vorschlägen des Baumeisters Johann Baptist Camesino im 18. Jahrhundert
 - Blick auf die Kirche in Jahrsdorf
Karm/Meilenbach
118 Einwohner - Bis 31.12.1971: Karm, Meilenbach und Kauerlach.
- 01.01.1972 - 30.06.1976: Eingemeindung nach Meckenhausen.
- Seit 01.07.1976: Eingemeindung nach Hilpoltstein.
Der Ort wurde im 15. Jahrhundert erstmalig erwähnt. Im Ort waren früher neben den Herren von Stein auch etliche Nürnberger Patrizierfamilien Grundherren der Höfe. Die katholische Dorfkirche wurde 1893 erbaut.
 - Ortsansicht Karm
Kauerlach
26 Einwohner bis 01.07.1976 Großgemeinde Meckenhausen seit 01.07.1976 Eingemeindung nach Hilpoltstein Der Weiher Kauerlach wurde urkundlich 1294 erstmals erwähnt. Heute präsentiert sich Kauerlach als landschaftlich reizvolles Naturschutzgebiet mit einem ganzjährig geöffneten Campingplatz.
 - Ortsansicht Kauerlach
Lay
103 Einwohner Vor der Eingemeindung zum 01.05.1978: Lay, Tandl. Die Dorfkapelle St. Thekla wird 1766 als neu erbaut erwähnt. Der Altar stammt aus dem Besitz des Pfarrers Häckl in Laibstadt und ist eine gute Barockschöpfung um 1700. Als letzte Gemeinde wurde Lay am 01.05.1978 im Rahmen der Gemeindegebietsreform nach Hilpoltstein eingemeindet.
 - Ortsansicht Lay
Marquardsholz
427 Einwohner Vor der Eingemeindung im Jahre 1972 Ortsteil von Hofstetten. Das ehemals kleine Bauerndorf hat sich zu einem bedeutenden Siedlungsort von Hilpoltstein entwickelt. Die Landwirtschaft spielt nur noch eine untergeordnete Rolle.
 - Feuerwehrhaus in Marquardsholz
Meckenhausen
1.169 Einwohner - Bis 31.12.1971: Meckenhausen, Federhof.
- 01.01.1972 - 30.06.1976: Meckenhausen, Federhof, Weinsfeld, Hagenbuch, Häusern, Holzi, Karm, Kauerlach, Meilenbach, Pierheim und Sindersdorf.
- Seit 01.07.1976: Eingemeindung nach Hilpoltstein.
Fränkisches Königsgut Meckenhausen war ursprünglich ein fränkisches Königsgut und geht auf eine Gründung um 800 zurück. Für den größten Hilpoltsteiner Ortsteil nennt das Nürnberger Salbuch von 1544 einen Herrensitz, der von einem Wassergraben umgeben ist. Dort lebte vom 11. bis ins 14. Jahrhundert das Geschlecht der Meckenhauser. Der Vorgängerbau der Kirche St. Martin wurde vom Eichstätter Bischof Gundekar (1057 bis 1075) geweiht.
 - Ortsansicht Meckenhausen
Minettenheim
32 Einwohner seit 01.01.1972 Eingemeindung nach Hilpoltstein Das Dorf Minettenheim wurde 1792 nachweislich vom Reichsfreiherrn v. Eckart gegründet und zu Ehren seiner Gemahlin Wilhelmine Minettenheim genannt. Im heutigen Haus Nr. 26 befand sich ein Burgstall. Daher fällt auch heute noch unter Hilpoltsteinern oft die Bezeichnung „Burgstall“, wenn von Minettenheim die Rede ist.
 - Ortsansicht Minettenheim
Mindorf
145 Einwohner Vor der Eingemeindung zum 01.01.1972: Mindorf, Heindlhof, Zereshof. Mindorf entstand auf fränkischem Königsgut und beherbergt mit der Kirche St. Stephan ein kunstgeschichtliches Kleinod. Der Turm stammt aus dem Jahre 1487. Das heutige Langhaus, das durch seine prächtig bemalte Bretterdecke besticht, wird um 1549 angebaut. Bei Restaurierungsarbeiten vor dem Zweiten Weltkrieg stieß man in der Sakristei auf eindrucksvolle gotische Fresken, die Szenen aus dem Leben Jesu darstellen. Dem "Gmund" - oder später "Minbach" (Minbach = kleiner Bach) verdankt Mindorf seinen Namen.
 - Blick auf die Wehrkriche in Mindorf
Mörlach
172 Einwohner Vor der Eingemeindung zum 01.01.1972: Mörlach, Minettenheim. Mörlach wurde bereits 1115 als "Immerla" erwähnt. Das Geschlecht der Merlacher hatte Besitz in Hilpoltstein und ein festes Haus nahe dem Dorf, wo heute Minettenheim liegt. Noch heute nennen die Einheimischen diesen Ort "Burgstall". Das reizvolle Mörlacher Schloss mit seiner kunstvollen Innenausstattung wurde 1775 im Rokokostil erbaut. Nach gelungener Renovierung in den letzten Jahren erstrahlt der Bau wieder in altem Glanz. Die ursprünglich romanische Kirche St. Hippolyth wurde in der Barockzeit (um 1700) verändert.
 - Schloss in Mörlach
Oberrödel
42 Einwohner seit 01.07.1972 Eingemeindung nach Hilpoltstein Das urkundlich vermutlich erstmals im Jahr 1129 erwähnte Dorf Oberrödel liegt im Tal der oberen Roth südwestlich von Hilpoltstein. Im 18. Jahrhundert hatte Oberrödel 6 Anwesen. Die Grundherrschaft übten das Landrichteramt Heideck, das Domkapitel Eichstätt und das Landrichteramt Hilpoltstein aus. Oberrödel besaß ein Hirtenhaus.
 - Ortsansicht Oberrödel
Patersholz
99 Einwohner Vor der Eingemeindung zum 01.01.1972: Patersholz, Eibach, Löffelhof. Wie der Name schon aussagt, liegt der Ort südlich von Hilpoltstein in einem Waldgebiet. Er dürfte im 13. Jahrhundert entstanden sein.
 - Patersholz
Pierheim
95 Einwohner - Bis 31.12.1971: Pierheim, Bischofsholz.
- 1.1.1972 - 30.6.1976: Eingemeindung von Pierheim nach Meckenhausen und von Bischofsholz nach Hilpoltstein.
- Seit 01.07.1976: Eingemeindung von Pierheim nach Hilpoltstein.
Die Ortskapelle "Unserer lieben Frau" wurde 1820 wahrscheinlich von dem Meckenhauser Maurermeister Alois Nißlbeck erbaut. In Bischofsholz katholische Ortskapelle aus dem Jahr 1796.
 - Ortsansicht Pierheim
Sindersdorf
125 Einwohner - 01.01.1972 - 30.06.1976: Eingemeindung nach Meckenhausen.
- Seit 01.07.1976: Eingemeindung nach Hilpoltstein.
Die Untergeschosse des Turmes der Kirche St. Walburga gehören der frühen Gotik an. Ein Baubericht vom Jahre 1700 meldet die Baufälligkeit des Gotteshauses samt Turm und Friedhofsmauer. 1709 erfolgte dann der Neubau.
 - Kirche und Feuerwehrhaus in Sindersdorf
Solar
241 Einwohner Vor der Eingemeindung zum 01.01.1971: Solar, Auhof, Grauwinkl. Bereits 1109 nennen Urkunden den Ort, in dem zu der Zeit ein Herrensitz bestand. Solar wurde als erste Gemeinde zusammen mit dem Gemeindeteil Auhof bereits am 01.01.1971 nach Hilpoltstein eingemeindet.
 - Ortsansicht Solar
Tandl
82 Einwohner Vor der Eingemeindung im Jahre 1978 Ortsteil von Lay. Erstmals im Jahre 1434 urkundlich erwähnt. Schulsprengel Meckenhausen, Pfarrei Weinsfeld
 - Ortsansicht Tandl
Unterrödel
Erwähnenswert ist die Rothenmühle - Unterrödel hat 285 Einwohner Vor der Eingemeindung zum 01.01.1972: Unterrödel, Weihersmühle, Rothenmühle. Die Rothenmühle, ein fränkischer Bau mit üppigem Fachwerk. Der Ortsteil Oberrödel mit Lochmühle wurde nach dem 01.01.1972 aus der Gemeinde Tiefenbach herausgelöst und nach Hilpoltstein eingegliedert.
 - Ortsansicht Unterrödel
Weinsfeld
315 Einwohner - 01.01.1972 - 30.06.1976: Eingemeindung nach Meckenhausen.
- Seit 01.07.1976: Eingemeindung nach Hilpoltstein.
Weinsfeld hat 1993 mit besonderem Erfolg am Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" teilgenommen. Im bayerischen Landesentscheid wurde der Ort mit Silber ausgezeichnet. Das Land um Weinsfeld und Mindorf ist in der Vergangenheit Königsland gewesen. Die Kirche St. Michael, eine gotische Anlage aus dem frühen 15. Jahrhundert, wurde später barockisiert und in der Rokokozeit weiter ausgestattet
 - Gemeindezentrum Weinsfeld
Zell
497 Einwohner Eingemeindung zum 01.01.1972. Das Geschlecht der "Celler" erscheint in Urkunden von 1169 - 1325. Das mittelalterliche Schloss war ein Weiherhaus. 1822 - 1824 erfolgte ein Neubau. 1872 ging das ehemalige Schloss an die Franziskanerinnen zu Dillingen über. Nach weiteren Um- und Neubauten beherbergt es heute Schulen, Wohnungen und Arbeitsstätten der Regens-Wagner-Stiftung für Gehörlose, geleitet von den Dillinger Schwestern. 1479 ließ Hans von Jarsdorf die Kirche St. Walburga erweitern. 1923 wurde sie niedergelegt und ein neues Gotteshaus erbaut.
 - Ortsansicht Zell
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