Kirche St. Johannes der Täufer
Eine große Freitreppe, flankiert von zwei Apostelfiguren aus Sandstein, unter anderem der heilige Jakobus mit der typischen Jakobsmuschel, führt zum Vorplatz. Dort befand sich bis 1533 ein Friedhof. Chor und Turm stammen aus der Gotik (1473). Das Langhaus wurde nach Plänen des Ellinger Deutschordensbaumeisters Franz Keller 1732 neu gebaut, die anderen Kirchenteile wurden barockisiert. Im Chor zeigt das Deckenfresko über einer Ansicht von Hilpoltstein die Himmelfahrt Mariens. Der prachtvolle Deckenstuck im Langhaus stammt von Jeronimo Andrioli aus Apulien. Das Epitaph für den Pfleger und Hofmarschall des Herzogs Ottheinrich, Jörg von Leonrod, fertigte der Eichstätter Bildhauer Loy Hering. Beachtenswert sind u. a. der Hochaltar und die Kanzel von 1758 sowie eine Madonnenfigur (1460) am linken Seitenaltar.